Keine Beteiligung an Windpark

Die Gemeinde lehnt einen Eintritt in eine Bürgerbeteiligungsgesellschaft ab, schließt dies aber zu einem späteren Zeitpunkt nicht grundsätzlich aus.

von WINFRIED EHLING
Fuchsstadt Den Eintritt in eine Bürgerbeteiligungsgesellschaft beim Projekt Windkraftanlagen (WKA) lehnt die Gemeinde zum jetzigen Zeitpunkt ab. Doch bleibt die Option später einzutreten. Wichtig für den Anlagenbetreiber „Green City Energy“ ist die Bestätigung, dass sie als Nachweis bei der Bundesnetzagentur eine Beteiligung anbot.
Wie der Vorstandsreferent von Green City Energy, Simon Ruckinski, in der Ratssitzung erläuterte, fand der Betreiber bei einer ersten Ausschreibung wegen des fehlenden Angebots keine Berücksichtigung. „Wir gehen jetzt in die nächste Runde als Beteiligungsgesellschaft rein und bieten der Kommune und Privatleuten einen Anteil von zehn Prozent an“, so Ruckinski, womit der Auflage der Netzagentur Genüge getan ist.
„Aus heutiger Sicht macht eine Beteiligung keinen Sinn“, meinte Bürgermeister Peter Hart, der die Mitgliedschaft in einer Gesellschaft nicht ausschloss. „Sollte es dazu kommen, geht dem Vorhaben jedoch eine Bürgerversammlung mit dem Betreiber voraus.“ Die Anfrage von Gemeinderätin Gudrun Böhm, warum nur drei statt vier Windkraftanlagen erwogen werden, beantwortete Hart mit dem Hinweis, dass sich der Bau einer vierten Anlage wegen des Standorts noch in der Prüfung befindet, aber „noch nicht vom Tisch ist“.
Die Errichtung eines Mehrgenerationenhauses auf dem ehemaligen Stockmann-Gelände nimmt Konturen an. Architekt Thomas Ruser stellte eine Genehmigungsplanung vor, die der Gemeinderat einmütig mitträgt. Enthalten sind zwei Barriere-freie Gebäude, Parkplätze, ein Fußballfeld und eine überdachte Terrasse. Ein teilbarer Saal ist für vielseitige Zwecke nutzbar, wie auch mehrere Räume. Zudem findet das JUZ hier seinen Standort für 10- bis 18-Jährige. Einig waren sich die Räte darüber, dass hier zwar Versammlungen möglich sind, aber keine festen „Vereinszimmer“ ausgewiesen werden. Private Nutzung ist nur in Ausnahmefällen gestattet, auf Partys muss das JUZ verzichten.
Die Kosten schätzte Ruser auf ca. 900 000 Euro. „Ein Bodengutachten ist notwendig. Ich hoffe, dass wir keine Schadstoffe im Untergrund finden“, informierte der Planer, der eine genaue Kostenberechnung erstellen lässt.
Zum häufig mit Skepsis beurteilten Jugendzentrum holte Rainer Heid Informationen bei den angrenzenden Nachbarn ein, die nach seinen Worten „von dem Projekt begeistert sind“. Details und Meinungen zum Projekt gab es am Folgeabend im Rahmen einer Bürgerversammlung.
Keine Einwände gab es gegen die vorliegenden Bauanträge, dabei handelt es sich um eine energetische Sanierung und den Neubau eines Balkons und eines Carports, die Errichtung eines Trockenplatzes mit Fahrradunterstand und den Rückbau eines bestehenden Wohnhauses einschließlich Neubau eines Einfamilienhauses. Für Diskussionen sorgte der Neuerlass der Hundehaltungsverordnung. Der Gesetzgeber will, dass große Hunde (über 50 Zentimeter) und Kampfhunde auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen an der Leine zu führen und von Spielplätzen und deren Umgriff fernzuhalten sind. Der Rat erwägt, Freizeitanlagen und ausgewiesene Wander- und Radwege nach Prüfung in diese Verordnung mit aufzunehmen.
Trotz Senkung der Kreisumlage muss Fuchsstadt heuer rund 70 000 Euro mehr abgeben. Die Kreisumlage für die Gemeinde beträgt für das laufende Jahr 738 256 Euro und wurde gegen die Stimme von Jürgen Wittmer gebilligt. Für Leistungen in der Waldbewirtschaftung überweist die Gemeinde 15 000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr benötigt für Sicherheitseinrichtungen 1800 Euro, die das Gremium genehmigte.
Der Starkregen trug einen Teil der Böschung am Sportplatz ab, informierte Dirk Volz. Dort soll der Bauhof nach dem Rechten schauen.
Quelle: http://www.infranken.de/regional/bad-kissingen/hammelburg/keine-beteiligung-an-windpark;art14324,2764877

Aktie eingebrochen | Küchen-Hersteller Alno insolvent

So ist die Lage bei dem – nach der ostwestfälischen Nobilia – zweitgrößten Küchenmöbelherstellers Deutschlands, bei der Alno-Gruppe aus baden-württembergischen Pfullendorf.

Das Unternehmen kündigte in Pfullendorf an, ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zu beantragen. Der Vorstand entschied sich dafür, das Unternehmen für zahlungsunfähig zu erklären, da bisherige Verhandlungen mit Gläubigern und potentiellen Investoren zu keinem positiven Ergebnis geführt haben.

Föst warf dem Alno-Management schwere Fehler vor. Eine Bilanz für das Gesamtjahr hat das Unternehmen bisher nicht vorgelegt, dreimal wurde der Termin zur Veröffentlichung verschoben. Der Umsatz in den ersten fünf Monaten 2017 fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,8 Prozent.

Die Alno-Aktien brachen bis zum Abend um mehr als 50 Prozent auf rund 0,14 Euro ein und kosteten damit so wenig wie noch nie. Alno hat auch eine Mittelstandsleihe in Höhe von 45 Millionen Euro ausgegeben, die 2018 fällig wird.

„Es ist zu erwarten, dass alle Gläubiger Federn lassen müssen“, sagte Klaus Nieding, Vorstand der renommierten auf Anlegerrecht spezialisierten Kanzlei Nieding und Barth. Seit kurzem amtiert statt des langjährigen Vorstandschef Max Müller der frühere Finanzvorstand Christian Brenner. Der Hersteller hatte seitdem einen neuen Sparkurs eingeschlagen und angekündigt, durch den Wegfall von 350 Stellen in der Verwaltung Millionen sparen zu wollen. Damit sollen die Sanierung von Unternehmen und der Erhalt von Arbeitsplätzen im Vordergrund stehen.

Das Unternehmen kämpft seit Jahren mit Problemen. Die „Altlasten der letzten zehn Jahre“ hätten nicht schnell genug abgebaut werden können. „Ziel der geplanten Sanierung in Eigenverwaltung muss vor allem sein, die Alno AG finanziell, bilanziell und operativ nachhaltig zu stabilisieren“. Daher komme die Insolvenz nicht ganz überraschend. Einen weiteren Personalabbau dürfe es nicht geben. Man werde sich dagegen zur Wehr setzen, schließlich habe es in den vergangenen Jahren schon eine Reihe von Abbaurunden gegeben. Dies habe aber keine großen Änderungen gebracht. Zugleich zeigte sie sich zuversichtlich, dass das Insolvenzverfahren auch eine Chance biete, „insbesondere wenn man den eingeschlagenen Spar- und Restrukturierungskurs rigoros weiter verfolgt“. KG und Alno Logistik & Service GmbH würden ebenfalls in den Insolvenzantrag einbezogen, heißt es in der Mitteilung. Die übrigen Tochtergesellschaften wie etwa Pino Küchen seien nicht betroffen.

Quelle: http://magmallorca.com/2017/07/14/aktie-eingebrochen-kuchen-hersteller-alno-insolvent/

DGAP-News: One Square Advisory Services GmbH: SANHA GmbH & Co. KG: One Square lehnt auch nach intensiver Analyse das von SANHA vorgeschlagene Restrukturierungskonzept ab und sieht erheblichen Nachbesserungsbedarf (deutsch)

One Square Advisory Services GmbH: SANHA GmbH & Co. KG: One Square lehnt auch nach intensiver Analyse das von SANHA vorgeschlagene Restrukturierungskonzept ab und sieht erheblichen Nachbesserungsbedarf

DGAP-News: One Square Advisory Services GmbH / Schlagwort(e): Anleihe One Square Advisory Services GmbH: SANHA GmbH & Co. KG: One Square lehnt auch nach intensiver Analyse das von SANHA vorgeschlagene Restrukturierungskonzept ab und sieht erheblichen Nachbesserungsbedarf 13.07.2017 / 15:02 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

* Bei dem vorgeschlagenen Restrukturierungskonzept bleiben auch nach intensiver Analyse viele Fragen offen * Aufforderung an die Gesellschaft zu einem konstruktiven, strukturierten Dialog * Jedem Anleihegläubiger wird empfohlen, den Independent Business Review zu prüfen und sich selbst ein Bild von der Lage zu machen

München, 13.07.2017 – One Square kommt nach intensiver Analyse des vorgeschlagenen Restrukturierungskonzepts zu dem Schluss, dass das Konzept der SANHA GmbH & Co. KG in der vorgeschlagenen Version nicht nachhaltig tragfähig ist.

Die Analyse hat bestätigt, dass selbst bei einer unterstellten Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBITDA) um 25% von EUR 8,4 Mio. in 2016 auf EUR 10 Mio. die Cashflow Situation überaus angespannt bleibt. Folgt man dem vorgeschlagenen Konzept muss SANHA zukünftig jährliche Finanzierungskosten von ca. EUR 3,5 Mio. Zinsen zzgl. EUR 3,75 Mio. Anleihetilgungen sowie weitere Kredittilgungen – allein EUR 1,35 – 2,2 Mio. in 2015/16 – aus dem operativen Cash Flow bedienen.

Zusätzlich gehen wir davon aus, dass Erhaltungsinvestitionen notwendig sind. Auch wenn es SANHA gelänge, die Erhaltungsinvestitionen wie erwähnt auf EUR 3 Mio. p.a. zu reduzieren, müsste SANHA über EUR 10 Mio. Cash Flow erwirtschaften, um den anstehenden Kapitaldienst sowie die notwendigen Investitionen zu decken.

One Square geht davon aus, dass dazu erhebliches Umsatzwachstum notwendig ist. Das Management von SANHA hat in der Vergangenheit regelmäßig seine Ziele verfehlt und ist hinter den Erwartungen zurück geblieben. Es erschließt sich nicht, warum sich dies in den kommenden Jahren ändern sollte. In jedem Falle würde ein Umsatzwachstum zu einem steigenden Working Capital Bedarf führen und die Finanzierungslücke zunächst vergrößern.

Offen bleibt auch die Frage, inwieweit sich die von der Gesellschaft angekündigten Sale-and-Lease-Back-Transaktionen auf die Kapitaldienstfähigkeit von SANHA auswirken. Solche Transaktionen verbessern zwar einmalig die Cashposition der Gesellschaft, erhöhen aber laufend die Kosten (Mieten etc.) und belasten damit nachhaltig den Cash Flow. Ebenfalls erschließt sich nicht, warum die angeblich möglichen Sale-and-Lease-Back-Transaktionen nicht bereits jetzt zur Refinanzierung der Anleihe eingesetzt werden.

Auch unbeantwortet bleibt bislang die Frage nach der Werthaltigkeit der angebotenen Sicherheiten, die mit EUR 10 Mio. bewertet werden.

Aus der Sicht von One Square ist das vorgelegte Konzept daher letztendlich nicht nachhaltig tragfähig. Die Gesellschaft wird aufgefordert in einen strukturierten Dialog mit den Anleihegläubigern einzutreten, um die offenen Fragen zu klären und das angebotene Restrukturierungskonzept auf Basis einer konservativen Cashflow Planung nachzubessern.

Inzwischen hat der von der Gesellschaft beauftragte Berater den angekündigten Independent Business Review (IBR) fertiggestellt. Gegen Unterzeichnung einer entsprechenden Vertraulichkeitserklärung (Release Letter) erhält jeder Anleihegläubiger den IBR und kann sich selbst ein Bild der Sachlage machen.

One Square Advisory Services vertritt bereits zahlreiche Anleihegläubiger und empfiehlt allen Anleihegläubigern der SANHA GmbH & Co. KG zur bestmöglichen Wahrung ihrer Rechte, ihre Interessen zu bündeln und sich entsprechend vertreten zu lassen. Interessierte Anleihegläubiger können sich dazu und für weitere Informationen unter Sanha@onesquareadvisors.com registrieren.

Kontakt

One Square Advisory Services GmbH Theatinerstrasse 36 D-80333 München fax +49-89-15 98 98-22 Sanha@onesquareadvisors.com www.onesquareadvisors.com

13.07.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP – ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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592709 13.07.2017

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DGAP-Adhoc: SINGULUS TECHNOLOGIES AG: SINGULUS unterzeichnet neuen Vertrag für die Lieferung von mehreren Vakuum-Beschichtungsanlagen für CIGS-Solarmodule (deutsch)

SINGULUS TECHNOLOGIES unterzeichnet neuen Vertrag für die Lieferung von mehreren Vakuum-Beschichtungsanlagen für CIGS-Solarmodule

DGAP-Ad-hoc: SINGULUS TECHNOLOGIES AG / Schlagwort(e): Auftragseingänge SINGULUS TECHNOLOGIES unterzeichnet neuen Vertrag für die Lieferung von mehreren Vakuum-Beschichtungsanlagen für CIGS-Solarmodule 13.07.2017 / 15:27 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR, übermittelt durch DGAP – ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR

SINGULUS TECHNOLOGIES unterzeichnet neuen Vertrag für die Lieferung von mehreren Vakuum-Beschichtungsanlagen für CIGS-Solarmodule

Kahl am Main,13.Juli 2017 – Die SINGULUS TECHNOLOGIES AG (SINGULUS TECHNOLOGIES) hat mit einem deutschen Kunden einen Vertrag zur Lieferung von mehreren Vakuum-Beschichtungsanlagen (Vakuum-Kathodenzerstäubung) unterzeichnet. Die Anlagen sind ein wichtiger Bestandteil für den spezifischen Fertigungsprozess des Kunden für die Fertigung von CIGS-Dünnschicht-Solarmodulen.

Das Auftragsvolumen liegt bei über 10 Mio. EUR. Die Anzahlung für den Auftrag und damit die Buchung als Auftragseingang wird zeitnah erwartet.

SINGULUS TECHNOLOGIES AG, Hanauer Landstraße 103, D-63796 Kahl/Main, Neue Aktien: WKN A1681X / ISIN DE000A1681X5

Kontakt: Maren Schuster, Investor Relations, Tel.: + 49 (0) 160 9609 0279 Bernhard Krause, Unternehmenssprecher, Tel.: + 49 (0) 1709202924 E-Mail: bernhard.krause@singulus.de

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E-Mail: bernhard.krause@singulus.de Internet: www.singulus.de ISIN: DE000A1681X5, DE000A2AA5H5 WKN: A1681X, A2AA5H Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange

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Alno AG: Gericht billigt Insolvenz in Eigenverwaltung

Das Amtsgericht Hechingen hat am Donnerstag dem Antrag der Alno AG auf ein vorläufiges Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung zugestimmt, informiert der Küchenmöbelhersteller.

Zum vorläufigen Sachwalter hat das Gericht Professor Martin Hörmann aus der Kanzlei Anchor Rechtsanwälte bestellt. Mit der Entscheidung wird ein sechsköpfiger Gläubigerausschuss eingesetzt, in dem die Interessen aller Gläubigergruppen vertreten sind, insbesondere auch der Anleihegläubiger. Bei der Sanierung wird die Alno von Andreas Ziegenhagen und Dirk Schoene aus der Kanzlei Dentons unterstützt, die beide als Generalbevollmächtigte fungieren. Darüber hinaus wird das Unternehmen und der Vorstand bei der Sanierung von Stefan Denkhaus von der Sozietät (BRL) Boege Rohde Luebehuesen begleitet.

Nach jahrelangem Kampf gegen die finanzielle Misere hatte der börsennotierte Konzern mit Sitz in Pfullendorf die Notbremse gezogen und die Restrukturierung in Eigenregie beantragt.

Quelle: http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/pfullendorf/Alno-AG-Gericht-billigt-Insolvenz-in-Eigenverwaltung;art372570,9329164

Aktienkurs stabilisiert sich

Natürlich haben sich die Geschehnisse in Pfullendorf direkt auf den Aktienkurs von Alno ausgewirkt. Während der Wert der Anteilsscheine von Montag bis Mittwoch noch zwischen 26 und 28 Cent lag, schmierte der Kurs gestern geradezu ab. Ein Schlusskurs von 16 Cent bedeutete ein Minus von über 40 Prozent. Heute morgen beruhigt sich die Lage nun und der Anteilsschein steigt wieder im Wert – aktuell (9.30 Uhr) liegt er bei 19 Cent. Offenbar haben längst noch nicht alle Alno-Aktionäre den Glauben an die Zukunft des zweitgrößten deutschen Küchenproduzenten verloren zu haben.

Quelle: https://www.moebelkultur.de/news/alno-ag-aktienkurs-stabilisiert-sich/27109.html

Küchenhersteller Alno saniert sich vorerst in Eigenregie

(Hechingen/Pfullendorf (dpa)) Wie geht es bei Alno weiter? Die Frage beschäftigt die Mitarbeiter des insolventen Küchenherstellers. Am Stammsitz ist eine Mitarbeiterversammlung geplant.

Beim Küchenhersteller Alno geht der Betrieb vorerst weiter. Das Amtsgericht Hechingen genehmigte am Donnerstag ein vorläufiges Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung, wie das Unternehmen mitteilte. Außerdem sei ein vorläufiger Sachwalter eingesetzt worden. Er ist zugleich Sachverständiger und soll nach Gerichtsangaben ein Gutachten erstellen und prüfen, ob ein Insolvenzgrund vorliegt.

Das Unternehmen plant an diesem Freitag am Stammsitz in Pfullendorf eine Mitarbeiterversammlung. Dort wolle der Vorstand die Beschäftigten über die Entwicklung informieren, teilte ein Alno-Sprecher mit. «Der Geschäftsbetrieb läuft insgesamt unverändert weiter, die Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld abgesichert.» Nach jahrelangem Kampf gegen die finanzielle Misere hatte der börsennotierte Konzern die Notbremse gezogen und die Restrukturierung in Eigenregie beantragt. Dabei wird das Unternehmen von weiteren Fachleuten unterstützt.

Der Unterschied zum klassischen Insolvenzverfahren besteht unter anderem darin, dass das strauchelnde Unternehmen das Ruder nicht an einen Insolvenzverwalter abgeben muss. Der Alno-Konzern hat aktuell 1860 Mitarbeiter, davon 1300 im Inland. Am Stammsitz in Pfullendorf sind es 670, in Enger 405 und in Coswig 225 Beschäftigte. 560 Mitarbeiter sind im Ausland tätig.

Großaktionär Tahoe, der erst seit Jahresbeginn das Sagen bei der Alno AG hat, hatte mitgeteilt, den Sanierungsplan als Chance zu sehen. Hinter Tahoe steht die bosnische Unternehmerfamilie Hastor, die mit der gescheiterten Machtübernahme beim bayerischen Autozulieferer Grammer für Schlagzeilen gesorgt und per Lieferstopp ihrer Firmengruppe Prevent im vergangenen August die Bänder von VW in Wolfsburg und Emden stillgelegt hatte.

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/welt/themendestages/themen/wirtschaft/Wirtschaft-Kuechenhersteller-Alno-saniert-sich-vorerst-in-Eigenregie;art529905,4673203

Alno, HSH Nordbank und JA Solar: Das ging jetzt schnell!

Liebe Leser,

im Falle des Insolvenzantrags der Alno AG hat das Amtsgericht eine schnelle Entscheidung gefällt. Die HSH Nordbank hat sich 500 Mio. Euro an den Kapitalmärkten besorgt. Und die JA Solar konnte einen neuen Auftrag vermelden.

Alno: Das ging jetzt schnell!

Am Donnerstagvormittag schrieb ich noch, dass das zuständige Amtsgericht möglicherweise schon am Freitag über den Insolvenzantrag in Eigenregie seitens der Alno AG entscheiden könnte. Doch es ging noch schneller. Bereits am frühen Donnerstagabend lag der Richterspruch vor, der den Antrag genehmigte.

Für den Investor und Großaktionär Tahoe sowie die Alno-Belegschaft ist das angesichts der Ausgangslage eine hervorragende Nachricht. Die Zeichner der Anleihe und sonstigen Gläubiger werden vermutlich weniger beglückt sein. Denn meiner Meinung nach sind die hohen Verbindlichkeiten das ärgste Problem des Küchenherstellers. Solange er diese nicht von der Backe bekommt, wird er auch kaum eine Chance haben, in die schwarzen Zahlen zurückzukehren. Deswegen wird das Management nun aus meiner Sicht alles daran setzen, diese Forderungen herunterzuhandeln. Für die betroffenen Parteien, die Geld investiert haben, ist dies natürlich eine weniger schöne Aussicht.

 

HSH Nordbank: Kapitalspritze und ein Geschäft mit geringen Risiken

Die HSH Nordbank hat sich frisches Geld besorgt. In Summe sind es eine halbe Milliarde Euro, die man als Pfandbrief mit dreijähriger Laufzeit begeben hat. Völlig verrückt: Obwohl die HSH nur einen Zinskupon von 0,1 % bietet, war die Anleihe mit 900 Mio. Euro heillos überzeichnet. Vor allem institutionelle und ausländische Anleger schlugen zu. Im Vorjahr hatte die Bank, die vor dem Verkauf an einen privaten Investor steht, bereits Pfandbriefe mit einem Volumen von 1,35 Mrd. Euro herausgegeben.

Zudem wurde bekannt, dass die HSH einen Grundstückskauf in der Düsseldorfer Innenstadt finanziert. Dafür fließen rund 50 Mio. Euro Darlehen an die Pandion-Gruppe aus Köln, die auf dem Gelände des ehemaligen Franziskaner-Klosters mehrere Wohngebäude mit einer Gesamtwohnfläche von knapp 7.000 Quadratmetern errichten will. Angesichts der Lage und des soliden Rufs des Projektentwicklers dürfte es sich dabei um ein Geschäft mit geringen Risiken für die HSH Nordbank handeln.

 

JA Solar: Es könnten Folgeauträge winken

Die JA Solar Holdings hat eine Ausschreibung in Malaysia gewonnen, welche die Lieferung von Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von 50 MW umschließt. Nach Angaben des chinesischen Unternehmens installiert man die Module im ersten malaysischen Solarkraftwerk, das gewerblich betrieben wird. Es könnten also Folgeaufträge winken. Die Anlage soll bis Ende des Jahres fertiggestellt sein.

Zudem äußerte sich das Unternehmen zu einem Fabrikbrand, der sich in der vergangenen Nacht in einem chinesischen JA-Werk ereignete. Menschen sind bei dem Brandunglück nicht zu Schaden gekommen. Zwar wurden Produktionsanlagen beschädigt, aber das Feuer wird dennoch keine größeren Auswirkungen auf die Produktion haben. Der Arbeitsprozess musste nur kurze Zeit unterbrochen werden. Die Brandursache ist derzeit noch nicht geklärt.

Gold-Experte packt aus

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Quelle: http://www.aktiencheck.de/news/Artikel-Alno_HSH_Nordbank_und_JA_Solar_ging_jetzt_schnell-8006029

Schule des Lebens beginnt

36 Neunt-und Zehntklässler verlassen die Conradin-Kreutzer-Werkrealschule. Somit endet für sie das bisher vertraute schulische Leben. In einer Feierstunde in der Aula der Schule erhielten sie ihre Zeugnisse und Preise. Mit dem bekannten Rolf-Zuckowski-Lied „Alte Schule, altes Haus“ verabschiedeten sich die Schüler. Die Fünftklässler unterstützten beim Gesang, Lehrerin Petra Löffler begleitete auf der Gitarre.

Neuntklässler Jason Kefalas führte die Gäste durch das Programm der Entlassfeier. Schulleiterin Gabriele Weiß fragte, was der neue Lebensabschnitt für die jungen Menschen bringen wird. Nicht ohne Grund spreche man vom Ernst des Lebens, der jetzt auf die jungen Menschen warte. „Die Schulzeit war, trotz hoher Anforderung an eure Lern- und Leistungsbereitschaft, alles in allem eine Zeit des Behütetseins“, unterstrich sie. Die Eltern hätten dafür gesorgt, dass die Schüler so gut wie möglich auf das Leben vorbereitet seien. Die Lehrer haben alles versucht, sie optimal auf die berufliche Praxis vorzubereiten. Dafür dankte die Schulleiterin. Das was jetzt komme, sei auch eine Art Schule – die Schule des Lebens. „Seid lernwillig und leistungsbereit. Lasst euch nicht von Misserfolgen entmutigen, bleibt optimistisch, zuversichtlich und zielstrebig, und verlernt auch in schwierigen Zeiten euer unbeschwertes Lachen nicht. Glaubt an euch selbst“, gratulierte sie zum Schulabschluss und wünschte den Entlassschülern alles Gute, viel Glück und Zufriedenheit für ihren künftigen Weg.

Dustin Freyberg hielt die Ansprache der Neuntklässler. Ein Großteil werde die zehnte Klasse hier an der Schule absolvieren, gab er bekannt. Brandon Ferdusch zeigte Bilder aus der Schulzeit der Neuntklässler. Schulleiterin Gabriele Weiß gab gemeinsam mit den Klassenlehrern Stefanie Haug und Helmut Weißhaupt die Zeugnisse, Preise und Belobigungen aus. Die Zehntklässlerin Nathalie Restle schloss als Jahrgangsbeste mit einem Durchschnitt von 1,7 ab. Markus Seiberth aus Wald-Hippetsweiler bezeichnete die Schulleiterin als „Abräumer des Abends“. Er erhielt neben einem Preis für den Abschlussschnitt von 2,0 den Mathematikpreis der Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch.

 

Die Dankesrede der Klasse zehn sprach Laura Schneider. Die Werkrealschüler Daniel Kuchelmeister und Christian Miller und die Neuntklässler Jacqueline Möller und Markus Fischer übergaben den Lehrern Geschenke. Mit dem Musikstück „Seven years“ erfreuten Nathalie Restle auf der Querflöte und Milina Stang am Klavier die Gäste zum Ende der Abschlussfeier. Ein Großteil der Zehntklässler beginnt eine Ausbildung. Nathalie Restle aus Wald beginnt eine Ausbildung als Holzmechanikerin bei der Alno AG in Pfullendorf. Domenic Lahner aus Wald eine Ausbildung als Fachlagerist bei der Geberit. Raphael Möller aus Meßkirch setzt seine Schullaufbahn am Berufskolleg in Sigmaringen fort. Jason Kefalas hat sich in seinem Berufswunsch noch nicht festgelegt. Zunächst will er im kommenden Schuljahr den Werkrealabschluss ablegen. Die zehnte Klasse an der Conradin-Kreutzer-Werkrealschule peilt auch Dustin Freyberg an. Danach will er in den IT-Bereich gehen: „Da gibt es viele Bereiche, die man noch füllen kann.“

Nach der Feier erfreuten sich die Entlassschüler und Gäste über ein exquisites Büffet; ein Teil davon war von Schülern der siebten und achten Klasse zubereitet worden. Die Klasse acht bewirtete.

Preise und Lobe

  • Die Zehntklässler erreichten einen Gesamt-Durchschnitt von 2,6.
  • Preise: Nathalie Restle ( 1,7), Ronja Bleikamp ( 1,9), Laura Schneider ( 2,0), Markus Seiberth ( 2,0; Sonderpreis Mathematik). Belobigung: Andreas Bleikamp ( 2,1), Nikita Sudakov ( 2,3), Raphael Möller ( 2,3) Maria Seiberth ( 2,2), Jason Kefalas ( 2,3), Lea Degen ( 2,4), Sarah Digel ( 2,4).
  • Der Großteil der Werkrealschüler beginnt eine Berufsausbildung, ein Werkrealschüler setzt seine Schullaufbahn an einem Beruflichen Gymnasium in Sigmaringen fort. 16 Neuntklässler werden die zehnte Klasse an der Conradin-Kreutzer-Schule absolvieren, sechs beginnen eine Berufsausbildung. Andere besuchen weiterführende Schulen. (sah)

Quelle: http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Schule-des-Lebens-beginnt;art372566,9329852

Green City Energy: Auszahlungen an Anleger vollständig geleistet

Anleger von Green City Energy erhalten in voller Höhe ihre Ausschüttungen aus Genussrechten und Anleihen. Das teilte die Spezialistin für Erneuerbare Energien  aus München mit.
Das Unternehmen sei zum 30. Juni 2017 allen Verpflichtungen gegenüber Genussrechts- und Anleiheninvestoren „fristgerecht und in voller Höhe nachgekommen“, hieß es …

Quelle: http://www.ecoreporter.de/artikel/green-city-energy-auszahlungen-an-anleger-vollstaendig-geleistet-12-07-2017.html