Finanzierung allgemein

Finetrading

Umlaufvermögen vorfinanzieren

Finetrading unterstützt Unternehmer gezielt in der schwierigen Phase der Vorfinanzierung der Wareneinkäufe. Haben sich Unternehmen früher durch den Gang zur Hausbank oder eine intensive Ausschöpfung von Kontokorrentlinien zu helfen versucht, so erhalten sie mit Finetrading ausreichend Zeit zur Produktion und zum Abverkauf der Ware. Der Cash-Rückfluss vom Markt dient dann zum Ausgleich des Financier. Dabei ist die gewährte Einkaufslinie wie eine flexibel abrufbare Liquiditätslinie zu verstehen: Es entsteht ein Dreiecksverhältnis zwischen Lieferant, Kunde und Finetrader. Der Lieferant kommt durch den neuen Partner in den Genuss eines stabilen und hochsolventen Debitors. Verhandlungs- und Lieferprozesse bleiben davon unberührt. Da der Financier die Rechnung binnen Skontofrist begleicht, erlangt der Kunde zudem schnell den Ruf eines pünktlichen Zahlers, was eine stabile Grundlage für die Beziehung mit dem Lieferanten bildet.

Insbesondere Unternehmen, die sich in einer intensiven Wachstumsphase befinden, können mit Finetrading einen größeren Spielraum für unternehmerische Entscheidungen erwirken. Die Nutzung ist zwar nicht auf bestimmte Branchen beschränkt, bietet sich jedoch besonders bei Unternehmen an, die Saisoneffekten unterliegen. Dabei überbrückt Finetrading die Phase der Auftragsspitzen mit hohem Kapitalbedarf und sichert die Liquidität in Zeiten geringerer Auslastung. Ein weiteres Beispiel sind volatile Rohstoffpreise: Dank Finetrading können Unternehmen mit einer strategischen Einkaufsplanung Niedrigpreisphasen dazu nutzen, ihre Rohstofflager zu füllen.

Gerade in der aktuell turbulenten Zeit ist für Entscheider vor allem die Liquiditätswirkung ausschlaggebend. Bezahlt ein Kunde seinen Lieferanten unpünktlich oder sogar überhaupt nicht, zieht sich dies durch die komplette Lieferkette. Finetrading verhindert diese Negativspirale. Der fest planbare Geldzufluss verschafft Lieferanten durch die Übernahme des Delkredererisikos volle Sicherheit. Mahnkosten entfallen praktisch gänzlich, und durch den sinkenden Forderungsposten verkürzt der Lieferant seine Bilanz.

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