Mezzaninefund (II) für Pensionsauslagerungen

Mezzanine (II) ist ein Eigenkapitalprogramm, das durch den Adviser DICAMA AG betreut wird und für mittelständische Unternehmen mit bestehenden Pensionsverpflichtungen entwickelt wurde. Kernthema ist hierbei die bilanzwirksame Saldierung der vorhandenen Pensionsrückstellungen mit zu schaffenden Vermögenswerten sowie die vollständige Finanzierung der notwendigen Kapitalausstattung mittels Mezzanine-Kapital.

 
Im Wesentlichen können hiermit drei Kernziele für Unternehmen erreicht werden:

  • Signifikante Steigerung des Eigenkapitals durch Mezzanine
  • Kapitalsaldierung der Pensionsrückstellungen mit Vermögenswerten
  • Verbesserung der Bonität und des Ratings

Wie sich dieses im Konkreten auswirkt, welche Ergebnisveränderungen sich einstellen und wie sich hierdurch die Basis für das Kreditrating der Unternehmung positiv verändert, haben wir Ihnen auf den folgenden Seiten anhand der Unternehmensdaten zusammengestellt. Gemeinsam mit unseren Spezialisten haben wir auf Basis der Bilanz- und Pensionsdaten per 31.12.2010 eine speziell auf das Unternehmen abgestellte Bilanzanalyse mit einer klassischen „vorher / nachher“ Betrachtung ausgearbeitet, die Sie bitte den Folgeseiten entnehmen.

Relevanz des Bilanzrechts- modernisierungsgesetzes (BilMoG) Rückstellungen nach BilMoG

Das BilMoG zielt auf eine insgesamt realitätsnähere Bewertung ab. Dadurch soll die Informationsfunktion des handelsrechtlichen Abschlusses des Unternehmens verbessert werden. Bei Rückstellungen verlangt BilMoG nunmehr ausdrücklich auf den „nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag“ abzustellen (HGB § 253 Abs. 1 Satz 2 BilMoG.), womit der Gesetzgeber klarstellt, dass bei der Rückstellungsbewertung zukünftige Preis- und Kostensteigerungen zwingend in die Bewertung einzubeziehen sind.

Des Weiteren werden Rückstellungen, deren Restlaufzeit ein Jahr übersteigt, auf der Grundlage des durchschnittlichen Marktzinssatzes fristenkongruent diskontiert, wobei die Durchschnittsbildung über die letzten sieben Geschäftsjahre erfolgt. Die grundsätzlich anzuwendenden Zinssätze werden jeweils von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer eigenen Rechtsverordnung der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsVO) ermittelt und monatlich bekanntgegeben (HGB § 253 A bs. 2 BilMoG).

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