Helma Eigenheimbau: Unternehmenserfolg in Stein gemeißelt, Anleihe bei 106%

Die Helma Eigenheimbau AG baut sich schon seit Längerem von einem Unternehmenserfolg zum nächsten. Infolgedessen ist es kaum verwunderlich, dass der Full-Service-Baudienstleister auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2014 seine Ergebnisprognose mal wieder deutlich übertroffen hat.

Die Helma Eigenheimbau AG hat ihre Ergebnisprognose für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2014 deutschlich übertroffen: Auf Basis vorläufiger IFRS-Zahlen stiegen die Konzernerlöse im Berichtsjahr um gut ein Viertel auf 170,5 Mio. EUR. Das Konzern-EBIT wurde um über ein Drittel auf etwa 14,2 Mio. EUR ausgebaut. Das Ergebnis lag damit gut 1,7 Mio. EUR über Plan und markierte zugleich einen neuen firmeneigenen Rekordwert. Ausschlaggebend waren neben dem Umsatzanstieg insbesondere die Verbesserung der Rohertragsmarge und der erhöhte Umsatzanteil im margenstarken Bauträgergeschäft.

Vor Steuern verdiente der Spezialist für individuelle Massivhäuser und nachhaltige Energiekonzepte trotz eines ausgeweiteten negativen Finanzergebnisses von -2,5 Mio. EUR (2013: -2 Mio. EUR) mit 11,7 Mio. EUR rund zwei Fünftel mehr als im Vorjahr. Der Konzernnettoüberschuss nach Anteilen Fremder wuchs ebenso überproportional von 5,6 Mio. EUR im Jahr 2013 auf 8,1 Mio. EUR im Berichtszeitraum.

Und so soll es nahtlos weitergehen: Auf Basis des Rekordauftragsbestands zum Bilanzstichtag (31.12.14) sowie der positiven Margenentwicklung hat Helma die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Für 2015 werde mit einem Konzernumsatz von etwa 210 Mio. EUR gerechnet. Ausgehend von einer stabilen EBIT-Marge soll dabei ein Konzern-EBIT von 17,5 Mio. EUR eingefahren werden.

Auch für die beiden darauf folgenden Geschäftsjahre wird unter der Voraussetzung, dass sich das Marktumfeld nicht merklich eintrübt, von einer Fortsetzung des profitablen Wachstums ausgegangen. Für 2016 wird ein Anstieg der Konzernerlöse auf 260 Mio. EUR in Aussicht gestellt, die im Geschäftsjahr 2017 noch einmal auf 340 Mio. EUR anschwellen könnten – vorausgesetzt, es kommt nicht gleichzeitig bei mehreren Projekten zu unerwarteten Verzögerungen. Dies entspräche im Drei-Jahreszeitraum bis 2017 in etwa einer Umsatzverdopplung gegenüber 2014. Bei Erreichen der vorgenannten Umsatzhöhen sollte eine EBIT-Marge in einer Bandbreite von 7 bis 10% erwirtschaftet werden – insgesamt tolle Aussichten.

Die im September 2013 ausgereichte und im Frühjahr 2014 auf das finale Volumen von 35 Mio. EUR aufgestockte Unternehmensanleihe der auch aktiennotierten Helma Eigenheimbau gehört erwartungsgemäß zu den solideren KMU-Bonds. Das Wertpapier geht aktuell zu knapp 106% über die Theke.

Quelle: http://www.bondguide.de