Alno, HSH Nordbank und JA Solar: Das ging jetzt schnell!

Liebe Leser,

im Falle des Insolvenzantrags der Alno AG hat das Amtsgericht eine schnelle Entscheidung gefällt. Die HSH Nordbank hat sich 500 Mio. Euro an den Kapitalmärkten besorgt. Und die JA Solar konnte einen neuen Auftrag vermelden.

Alno: Das ging jetzt schnell!

Am Donnerstagvormittag schrieb ich noch, dass das zuständige Amtsgericht möglicherweise schon am Freitag über den Insolvenzantrag in Eigenregie seitens der Alno AG entscheiden könnte. Doch es ging noch schneller. Bereits am frühen Donnerstagabend lag der Richterspruch vor, der den Antrag genehmigte.

Für den Investor und Großaktionär Tahoe sowie die Alno-Belegschaft ist das angesichts der Ausgangslage eine hervorragende Nachricht. Die Zeichner der Anleihe und sonstigen Gläubiger werden vermutlich weniger beglückt sein. Denn meiner Meinung nach sind die hohen Verbindlichkeiten das ärgste Problem des Küchenherstellers. Solange er diese nicht von der Backe bekommt, wird er auch kaum eine Chance haben, in die schwarzen Zahlen zurückzukehren. Deswegen wird das Management nun aus meiner Sicht alles daran setzen, diese Forderungen herunterzuhandeln. Für die betroffenen Parteien, die Geld investiert haben, ist dies natürlich eine weniger schöne Aussicht.

 

HSH Nordbank: Kapitalspritze und ein Geschäft mit geringen Risiken

Die HSH Nordbank hat sich frisches Geld besorgt. In Summe sind es eine halbe Milliarde Euro, die man als Pfandbrief mit dreijähriger Laufzeit begeben hat. Völlig verrückt: Obwohl die HSH nur einen Zinskupon von 0,1 % bietet, war die Anleihe mit 900 Mio. Euro heillos überzeichnet. Vor allem institutionelle und ausländische Anleger schlugen zu. Im Vorjahr hatte die Bank, die vor dem Verkauf an einen privaten Investor steht, bereits Pfandbriefe mit einem Volumen von 1,35 Mrd. Euro herausgegeben.

Zudem wurde bekannt, dass die HSH einen Grundstückskauf in der Düsseldorfer Innenstadt finanziert. Dafür fließen rund 50 Mio. Euro Darlehen an die Pandion-Gruppe aus Köln, die auf dem Gelände des ehemaligen Franziskaner-Klosters mehrere Wohngebäude mit einer Gesamtwohnfläche von knapp 7.000 Quadratmetern errichten will. Angesichts der Lage und des soliden Rufs des Projektentwicklers dürfte es sich dabei um ein Geschäft mit geringen Risiken für die HSH Nordbank handeln.

 

JA Solar: Es könnten Folgeauträge winken

Die JA Solar Holdings hat eine Ausschreibung in Malaysia gewonnen, welche die Lieferung von Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von 50 MW umschließt. Nach Angaben des chinesischen Unternehmens installiert man die Module im ersten malaysischen Solarkraftwerk, das gewerblich betrieben wird. Es könnten also Folgeaufträge winken. Die Anlage soll bis Ende des Jahres fertiggestellt sein.

Zudem äußerte sich das Unternehmen zu einem Fabrikbrand, der sich in der vergangenen Nacht in einem chinesischen JA-Werk ereignete. Menschen sind bei dem Brandunglück nicht zu Schaden gekommen. Zwar wurden Produktionsanlagen beschädigt, aber das Feuer wird dennoch keine größeren Auswirkungen auf die Produktion haben. Der Arbeitsprozess musste nur kurze Zeit unterbrochen werden. Die Brandursache ist derzeit noch nicht geklärt.

Gold-Experte packt aus

In den USA gilt Jim Rickards, der eng mit der US-Regierung zusammenarbeitete, seit 35 Jahren als DER Gold-Guru.

Welche gewinnbringende Gold-Möglichkeiten Sie haben und warum Gold auch 2017 eine lukrative Anlagemöglichkeit ist, verrät Jim Rickards jetzt in seinem Report „Das perfekte Gold-Depot“.

Nur heute können Sie diesen goldwerten Report gratis anfordern.

Ein Beitrag von Mark de Groot.

Quelle: http://www.aktiencheck.de/news/Artikel-Alno_HSH_Nordbank_und_JA_Solar_ging_jetzt_schnell-8006029